Berlin, 18. September 2026. Die Initiative „Holz rettet Klima“ stellt sich neu auf: Unter dem neuen Namen „Holz und Klima“ wird sie ihre erfolgreiche Kommunikation über die Bedeutung aktiver Waldbewirtschaftung und Holzverwendung fortsetzen und dabei ihr Informationsangebot deutlich ausbauen.
Seit knapp drei Jahren informiert die gemeinsame Initiative der Forst- und Holzwirtschaft darüber, welche Rolle bewirtschaftete Wälder und die Verwendung des nachwachsenden Rohstoffs Holz für Klima, Gesellschaft und Wirtschaft spielen. Daran knüpft der neue Name „Holz und Klima“ an. Die Initiative will die Zusammenhänge zwischen Waldbewirtschaftung, Holzverwendung und Klimaschutz künftig noch interaktiver erklären und neue digitale Angebote wie z.B. Virtual- Reality-Spiele und eine holz-und-klima.de-Wissensplattform schaffen, um Zahlen und Fakten verständlich aufbereitet für die Kommunikation der Branche anzubieten. Damit gibt die Initiative auch eine Antwort auf die neuen gesetzlichen Anforderungen an Umwelt- und Klimaaussagen, die auf der europäischen EmpCo-Richtlinie beruhen und ab dem 27. September 2026 gelten. Diese verunsichern viele Unternehmen der Branche und stellen das Marketing und die Kommunikation der Forst- und Holzwirtschaft vor neue Herausforderungen.
DHWR-Geschäftsführer Dr. Denny Ohnesorge erklärt:
„Die neuen Anforderungen der EmpCo dürfen nicht dazu führen, dass sich die Unternehmen der Forst- und Holzwirtschaft aus der positiven Klimakommunikation zurückziehen. Wer Gutes für den Klimaschutz tut, sollte das auch weiterhin kommunizieren können. Viele Unternehmen sind jedoch verunsichert, was man noch über das Unternehmen oder die eigenen Produkte Positives sagen darf. Deshalb bieten wir für unsere Unterstützer Umsetzungshilfen, Einordnungen häufig verwendeter Aussagen, Einschätzungen auf Praxisfragen sowie einen regelmäßigen digitalen Erfahrungsaustausch zur Kommunikation und Marketing zu Wald und Holz.“
Hintergrund: Neue Vorschriften für Umwelt- und Klimaaussagen
Mit der europäischen EmpCo-Richtlinie („Empowering Consumers for the Green Transition“) werden die Anforderungen an Umwelt- und Klimaaussagen in der Werbung deutlich verschärft. Unternehmen und Organisationen müssen unter anderem darauf achten, dass jede Aussage zum Umwelt- und Klimaschutz noch in dem gleichen Medium belegt und spezifiziert wird – also auch in einem Logo. Die neuen Vorschriften gelten in Deutschland ab dem 27. September 2026 und betreffen damit auch die Kommunikation der Forst- und Holzwirtschaft.
