Düsseldorf, 20.05.2026. Der Deutsche Holzwirtschaftsrat (DHWR) hat sich in Düsseldorf mit NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur und Bauministerin Ina Scharrenbach über zentrale Herausforderungen und Chancen der Holzwirtschaft ausgetauscht.

DHWR-Präsident Jörn Kimmich erklärt: „Mit der Bauordnung, dem Landes-Vergaberecht und der Marktaufsicht hat Düsseldorf viele Hebel in der Hand, um die heimische Möbelindustrie und das vorgefertigte Bauen mit Holz zu stärken. Klar ist auch: Ein weiterer Nationalpark in NRW schränkt die Verfügbarkeit des nachhaltigen und klimafreundlichen Rohstoffes Holz für die Gesellschaft ein. Es gilt, stattdessen den klimaangepassten Waldumbau voranzutreiben.“

Für den DHWR nahmen Präsident Jan Kimmich, Leo Lübke, Präsident des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie, Josef Terhalle von Terhalle Hausbau sowie die Geschäftsführer Dr. Denny Ohnesorge und Jan Kurth an den Gesprächen teil.

Im Mittelpunkt standen unter anderem wettbewerbsfähige Energiepreise und Alternativen zum Industriestrompreis für die Möbel- und Holzwerkstoffindustrie, eine faire Marktaufsicht im Online-Möbelhandel sowie der Erhalt nachhaltiger Rohstoffnutzung statt weiterer Nutzungseinschränkungen wie beim geplanten Nationalpark Rothaarkamm. Zudem ging es um bessere Rahmenbedingungen für das vorgefertigte Bauen sowie um einfacheres und kostengünstigeres Bauen durch Anpassungen an der Musterbauordnung und den Gebäudetyp E.